People @ Swiss Concussion Center: Karin Mani, Research Assistant

In einer losen Serie von kurzen Videointerviews stellen wir die Personen vor, die im Swiss Concussion Center tätig sind und täglich dazu beitragen, Sportlerinnen und Sportlern ein sicheres „Return to Sport“ nach Gehirnerschütterungen zu ermöglichen.

Interview in Textform:

Was ist deine Aufgabe im Swiss Concussion Center?

Ich arbeite im Swiss Concussion Center im Bereich Forschung. Da beschäftige ich mich hauptsächlich mit wissenschaftlichen Fragestellungen im Bereich Schwindel und Gleichgewichtsproblemen. Des Weiteren bin ich für die Diagnostik im Bereich der posturalen Kontrolle zuständig. Das heisst, die Athleten kommen zu mir und machen verschiedene computerbasierte Tests, und ich kann dann anhand von diesen Ergebnissen eine detaillierte Diagnose zusammenstellen und mit dieser Diagnose in Zusammenarbeit mit dem eigenen Physiotherapeuten-Team eine individuelle, spezifische Rehabilitation für die Athleten zusammenstellen. Dies basiert alles auf Forschungsergebnissen.

Was sind deine Ziele im Swiss Concussion Center?

Mit meinen Forschungsergebnissen möchte ich dazu beitragen, dass man eine noch detailliertere Diagnose nach einem Schädelhirntrauma stellen kann. Das bedeutet auch für einen Athleten, dass er schneller mit einer spezifischen Reha-Therapie starten kann.

Was ist deine Motivation, beim Swiss Concussion Center mitzuwirken?

Die Menschen, die hier ins Swiss Concussion Center kommen, bringen meine Motivation gleich selber mit. Man muss sich vorstellen: Die Athleten verlieren gleichzeitig ihr Hobby, ihren Job und ein stückweit ihr soziales Umfeld. Sie kommen hierher in die Therapie und arbeiten unglaublich hart. Wenn ich mit meiner Arbeit den Reha-Verlauf etwas beschleunigen kann, dann reicht mir dies völlig aus für die Motivation.

Das Swiss Concussion Center an der 25th International Conference of Sports Rehabilitation and Traumatology in London

Die 25th International Conference of Sports Rehabilitation and Traumatology, die vom 9. bis 11. April 2016 im Queen Elizabeth II Conference Center in London stattfand, fokussierte dieses Jahr auf das Thema „Return to Play“. Über 2’000 Ärzte und Physiotherapeuten aus 89 Ländern nahmen daran teil. Auch das Swiss Concussion Center war vertreten und wurde von Prof. Jiří Dvořák, Chefarzt der FIFA und Mitglied des Swiss Concussion Center, im Rahmen einer Präsentation vorgestellt. Hier gelangen Sie direkt zur Mitteilung (in Englisch).

Twitter: @footballmed oder #RTP2016

 

_D4S9997 (2) _D4S2526 _D4S0646 (2) _D4S0552 (2) _D4S0149 (2)

Das Swiss Concussion Center in der Sendung „10vor10“ des Schweizer Fernsehen SRF

Die bekannte Informationssendung „10vor10“ des Schweizer Fernsehen SRF berichtete in seiner Ausgabe vom 1. April 2016 über die Arbeit des Swiss Concussion Center in Zusammenhang mit Gehirnerschütterungen im Schweizer Eishockey. Im Fokus standen dabei die Therapieformen Equitest und Drehstuhl. Deny Bärtschi (SCL Tigers) und Félicien Du Bois (HC Davos) gaben dem „10vor10“ Auskunft zu ihren Behandlungen beim Swiss Concussion Center.