Erster Concussion Workshop am SCC in Kooperation mit der ETH, der Schulthess Klinik, dem USZ und der UZH

Am 9. Dezember 2016 fand der erste „Concussion Workshop“ unter dem Titel „What we still don`t know about Concussion“ statt. Hierzu wurden Wissenschaftler und Experten mit unterschiedlichen Forschungsschwerpunkten von ETH, USZ, UZH, SCC und KWS eingeladen, 46 Spezialisten nahmen insgesamt teil. Nach dem ersten klinisch orientierten Teil zum Umgang mit Concussion wurden in einem zweiten Teil fünf Forschungsfragen rund um Concussion (Biomarker, prognostische Faktoren, therapeutische Optionen, Basistestungen und Langzeiteffekte) im Hinblick auf die Entwicklung gemeinsamer Lösungsstrategien bearbeitet. Dieser Workshop diente als „kick off“ für weitere interdisziplinäre Wissenschaftsprojekte rund um Concussion und als Motivation für die Bildung von Projektgruppen für weitere Workshops.

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People @ Swiss Concussion Center: Urs Scheifele – Physiker, Wissenschaftlicher Mitarbeiter

In einer losen Serie von kurzen Videointerviews stellen wir die Personen vor, die im Swiss Concussion Center tätig sind und täglich dazu beitragen, Sportlerinnen und Sportlern ein sicheres „Return to Sport“ nach Gehirnerschütterungen zu ermöglichen.

Was ist deine Aufgabe im Swiss Concussion Center?

Meine Aufgabe hier ist zuerst einmal Sportler zu untersuchen, die zu uns kommen und eine Gehirnerschütterung erlitten haben oder unter Gleichgewichtsstörungen leiden. Dazu habe ich hier zwei Räume, mit einer ganz komplexen Apparatur, viele technische Geräte, mit denen wir die Tests ausführen. Dann bin ich auch verantwortlich für die technische Betreuung dieser ganzen Geräte, auch für die Weiterentwicklung. Ich schreibe auch noch weitere Programme. Schliesslich wollen wir die Daten besser verstehen und uns dadurch immer noch weiterentwickeln.

Was sind deine Ziele im Swiss Concussion Center?

Mein Ziel ist es natürlich, hier einen perfekten Service zu bieten für die Sportler, die zu uns kommen. Auch den Ärztinnen und Ärzten mithelfen, die (erhobenen; Anmerkung der Redaktion) Daten immer besser zu verstehen. Ein gewisser Teil ist ja auch Forschung. Je mehr Sportler wir betreuen, desto besser verstehen wir, was die Messungen letztendlich aussagen und umso besser kann dann die Therapie sein. Und wenn ich da mithelfen darf, macht mich dies wirklich glücklich.

Was ist deine Motivation, beim Swiss Concussion Center mitzuwirken?

Was mich hier motiviert zu arbeiten ist natürlich die Freude an den technischen Geräten, das Messen. Für einen Physiker ist dies ganz typisch. Dann auch die Sportler zu betreuen, also wirklich für die Sportler da zu sein und dann diese Daten, die wir mit diesen Geräten gewinnen, den Ärztinnen und Ärzten zu geben und zu helfen, die Daten zu verstehen, damit sie dann daraus eine gute Therapie ableiten können.