People @ Swiss Concussion Center: Karin Mani, Research Assistant

In einer losen Serie von kurzen Videointerviews stellen wir die Personen vor, die im Swiss Concussion Center tätig sind und täglich dazu beitragen, Sportlerinnen und Sportlern ein sicheres „Return to Sport“ nach Gehirnerschütterungen zu ermöglichen.

Interview in Textform:

Was ist deine Aufgabe im Swiss Concussion Center?

Ich arbeite im Swiss Concussion Center im Bereich Forschung. Da beschäftige ich mich hauptsächlich mit wissenschaftlichen Fragestellungen im Bereich Schwindel und Gleichgewichtsproblemen. Des Weiteren bin ich für die Diagnostik im Bereich der posturalen Kontrolle zuständig. Das heisst, die Athleten kommen zu mir und machen verschiedene computerbasierte Tests, und ich kann dann anhand von diesen Ergebnissen eine detaillierte Diagnose zusammenstellen und mit dieser Diagnose in Zusammenarbeit mit dem eigenen Physiotherapeuten-Team eine individuelle, spezifische Rehabilitation für die Athleten zusammenstellen. Dies basiert alles auf Forschungsergebnissen.

Was sind deine Ziele im Swiss Concussion Center?

Mit meinen Forschungsergebnissen möchte ich dazu beitragen, dass man eine noch detailliertere Diagnose nach einem Schädelhirntrauma stellen kann. Das bedeutet auch für einen Athleten, dass er schneller mit einer spezifischen Reha-Therapie starten kann.

Was ist deine Motivation, beim Swiss Concussion Center mitzuwirken?

Die Menschen, die hier ins Swiss Concussion Center kommen, bringen meine Motivation gleich selber mit. Man muss sich vorstellen: Die Athleten verlieren gleichzeitig ihr Hobby, ihren Job und ein stückweit ihr soziales Umfeld. Sie kommen hierher in die Therapie und arbeiten unglaublich hart. Wenn ich mit meiner Arbeit den Reha-Verlauf etwas beschleunigen kann, dann reicht mir dies völlig aus für die Motivation.